Beiträge von Stellworker

    Wie wäre es denn mit einem ESTW Passau Hbf, einem Grenzbahnhof also. Dort finden umfangreiche Behandlungen der Güterzüge aus und in Ri Österreich statt, von den beginnenden und endenden Reiszügen ganz zu schweigen.

    Im weiteren Verlauf könnte man es Ri Österreich mit dem ESTW Schärding ergänzen / weiterführen.

    Zitat

    Original von BudSpenser
    Hallo zusammen


    Es gibt schon viele von Deutschland
    Würde mal wieder auf Österreichische konzentrieren


    Z.B. Wien oder Graz


    ... und warum eigentlich nicht Beides?
    Ich denke da an Salzburg Hbf als Gemeinschaftsbahnhof D / A mit österreichischer Technik
    oder
    Passau Hbf, ebenfalls Gemeinschaftsbahnhof, aber eben mit deutscher Technik...


    Grüße aus dem Ruhrpott
    Jürgen

    Hallo Michael,
    nein, die damaligen Checklisten bezogen sich nicht explizit auf Befehle, sondern haben die Abfolge von betrieblich erforderlichen Maßnahmen bei Störungen zum Inhalt gehabt. Der Fdl konnte bei einer Störung die einzelnen Maßnahmen nicht vergessen, weil die einzelnen Punkte abgehakt wurden.
    Da es aber eine Vielzahl von Stellwerks- und Blocktechniken gibt, ist der administrative Aufwand, diese Checklisten auf dem regelwerkskonformen Stand zu halten, zu groß.


    Hoffentlich konnte ich dir helfen.


    Jürgen :old:

    Hallo Stefan,
    es gibt auch externe Grafikkarten, die über einen USB-Port betrieben werden. Ich weiss zwar nicht, welchen Laptop du hast und wie alt das Teil ist, aber in dem beschriebenen Fall solltes es schon USB 3 sein. Über entsprechende Hubs sollten 5 - 6 externe Karten, abhängig von deinen Systemressourcen, schon möglich sein (min. 8 GB RAM).
    So long
    Jürgen

    Zitat

    Original von Gleissperre
    (Vielleicht noch ein Nachtrag zur Spurplantechnik:
    Die Tischfelder haben in der Tat nichts mit Spurplan zu tun, sondern sind lediglich eine Neuerung des SpDrS60. (DrI,) DrS, DrS2 und DrS3(2) sind keine Spurplanstellwerke, und haben auch kein Sp vor dem Namen, auch wenn die hier im Forum immer mal wieder mit Sp auftauchen.)


    Hallo,
    Das ist grundsätzlich richtig, aber im Fall des Tischfeldes von Weichenschmierer handelt es sich um ein Tischfeld aus der Bauform SpDrS60 oder aber SpDrS600 (dort sind die Haupt-/Sperrsignalfelder identisch), erkennbar an den getrennten Tasten für Zug- (mit rotem Tastenpunkt) und Rangierstraßen (einfache, graue Tasten).


    Schönes Wochenende


    Jürgen :old:

    Ganz einfach:
    Das von dir verwendete Bild zeigt ein Tischfeld der Bauart SpDrS60 und das von 143001 gezeigte Tischfeld entstammt der Bauform DrS; es ist daher als einer der Vorfahren der erst später entwickelten Spurplantechnik anzusehen.
    Ich hoffe, dass du mit dieser Erklärung klarkommst.
    Viele Grüße
    Jürgen :old:

    Hallo,
    die Checkliste für Fdl bei der SBB ist nicht neu, sie wurde in den späten 70ern entwickelt. Kenntnis hiervon habe ich durch das Studium des damaligen "SBB-Nachrichtenblatts" erhalten. Von dieser Idee war ich auch so angetan, dass ich es hier als Verbesserungsvorschlag eingereicht habe - natürlich abgelehnt!
    Die Argumentation war, dass zu viel unterschiedliche Stellwerkstypen und technische Einrichtungen eine ständige Fortschreibung erforderlich machen würden und es kein Personal für die laufende Anpassung an das betriebliche Regelwerk gibt.


    Viele Grüße


    Jürgen :old:

    Hi @ll,


    zu diesem Thema hätte ich auch einen Gedanken beizusteuern: Ein ESTW aus dem Westen - Bf. Unna -. Der Bf. ist nicht mehr ganz klein, sonder eher mittelgroß und besteht aus ca. 7 Hauptgleisen, einer abzweigenden 2-gleisigen sowie zwei 1-gleisigen Strecken. Durch mehrere Großanschließer sind guter Rangierbetrieb sowie interessante Zugbildungsaufgaben garantiert. Dieses Stellwerk sollte auf 1 Berü und max. 2 Lupenbilder passen.


    Have Fun


    Jürgen

    Zitat

    Original von Fdl HHB


    Ja, die Möglichkeit gibt es und zwar (bei Thales war es jedenfalls so) könnte man verschiedene Lupen in seinen Zuständigkeitsbereich schalten und auch abgeben.
    Bin mir abe rnicht mehr sicher wo das war.. Könnte im Bildaufschaltmenü gewesen sein..


    Gruß


    Hallo zusammen, nicht nur bei Thales gibt es so etwas, sondern bei Siemens auch und wahrscheinlich bei Bombardier ebenfalls.
    Die so genannten Berechtigungen erreicht man über den Dialogmonitor in der KA, dort Aufschaltbereich zuordnen (abhängig von der Befähigung des Bedieners) und dann den Zuständigkeitsbezirk übernehmen. Im Menüpunkt Zuständigkeitsbezirk werden alle verfügbaren Lupen und die Zuständigkeit derselben angezeigt. Diese ist wichtig z.B. bei Hilfsbedienungen wie FA oder FHA über mehrere Lupen hinweg. Hier gilt: Der Fdl, der diese Hilfsbedienungen durchführt, muss die Zuständigkeit aller an dieser Fahrt beteiligten Lupen besitzen.


    Gruß aus dem ESTW HAgen
    Jürgen

    Ahoi zusammen, ich habe seit jeher schon Stellwerkssimulationen im Internet gesucht und erstmalig die holländische Simulation "Arnheim" von R.P. bei einem hiesigen Dampflokfest erworben. Kurze Zeit später entdeckte ich im Internet die DOS-Simulation "Frankfurt-Süd", die ich natürlich unbedingt haben musste. Warum? Ja, weil es in dieser realistischen Qualität bislang nichts vergleichbares gibt!
    Einmal ESTWSim - immer ESTWSim.



    So long


    Jürgen

    Hallo Screenshooter,


    den Bereich des BFS Süßenbrunn kenne ich teilweise und fände es auch sehr interessant.
    Es ist aber sehr schwierig, Stellwerke als Insellösung zu erstellen, zumal die Beschaffung von Infrastruktur- und Fahrplänen aus diesem Bereich problematisch ist. Vielleicht kann uns ein User aus diesem Raum etwas weiter helfen?


    Viele Grüße


    Stellworker
    Fdl ESTW Hagen Hbf

    Hallo zusammen,


    da die Simulationen aus dem Norden so gut laufen:
    ESTW Lehrte, ein richtiger Großbahnhof mit vielen Strecken (Personen- und Güterverkehr), Gleisdreieck, Abzweigstellen und riesigen Fahrmöglichkeiten.
    Wie erwähnt, mein absoluter Favorit im Norden...


    Gruß
    Jürgen

    Hallo,
    wie ihr alle ja bereits sicher gemerkt habt, beziehen sich die bisherigen Simulationen immer auf Knoten- oder Streckenbahnhöfe ohne ausgeprägtem Rangierdienst. Das hat seinen Grund: Die Betriebsabwicklung in einem Rbf unterscheidet sich zum ganz großen Teil von einem Streckenbahnhof (Ablauf, usw).
    Da simulationsmäßig hierfür noch keinerlei Vorbereitungen getroffen sind, dauert es noch einige Zeit, bis ein derartiges Stellwerk erscheinen wird.


    Have Fun


    Jürgen :old:

    Hi @llerseits,
    man muss generell unterscheiden: Gehört das Stw zum
    - so genannten Fern-und Ballungsnetz, ist es generell bereit für die Fernsteuerung aus einer BZ. Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Aufsichzsbehörde (EBA) z. Zt. keine Genehmigung erteilt, wenn lediglich die Verlagerung von Bedienplätzen ansteht - es fallen dann Leitungskosten für eine ISDN- bzw. DSL-Leitung vom Bedienplatz (BZ) zum Stw (ESTW-Z oder ESTW-A) im Rahmen zwischen 30-80.000 Euro an. Im Falle von Personalreduzierungen ist in den meisten Fällen davon auszugehen, dass die Anlage aus einer BZ ferngesteurt wird.
    - Stw im Regionalnetz gehören nicht zum Fern- und Ballungsnetz und werden daher von eigenen Bedienzentralen gesteuert und überwacht (Beispiele: Strecke Kiel - Lübeck, "Freudenstädter Stern", Harz-Weser-Netz u.ä). Diese Stellwerke verfügen oftmals über geringere Funktionen und sind überwiegend für den Betrieb auf relativ schwach frequentierten Strecken mit wenig oder keinem Rangierbetrieb konzipiert. Darübe besteht noch die Möglichkeit, solchen Strecken im "Signalisierten Zugleitbetrieb" unter anderen betrieblichen Bedingungen zu betreiben.


    Have Fun


    Jürgen :old:

    Zitat

    Original von DJ Boosta


    oder Essen, Duisburg oder Dortmund sind auch für FDL eine Herausforderung.


    l


    Hi Daniel und alle anderen,


    erwarte von Essen Hbf nicht allzu viel: Es ist zwar ein relativ großer Bahnhof, aber hauptsächlich mit Durchgangsverkehr. Einzig die S-Bahnen, die in Essen Hbf oder E-West ein- und ausgeschert werden (z.B. bei Betriebsbeginn oder -schluss), bereicern die Szene. Ansonsten gilt: Hohe Zugdichte, aber überwiegend nur geradeaus.
    Dies schreibt ein ehemaliger Fdl Essen Hbf (jetzt ESTW Hagen Hbf) %-D


    Viele Grüße


    Jürgen

    Hallo, wie wäre es denn mal mit einer Simulation aus dem Ruhrgebiet?
    Z.B. das Dreieck Duisburg-Wedau / Duisburg Hbf - Oberhausen Hbf / Mülheim (Ruhr)-Styrum, natürlich mit den dazu passenden Anschlussstrecken.


    Strecken ohne Ende und Zug- und Rangierbetrieb bis zum Abwinken...


    Have Fun


    Jürgen :old:

    Hi @llerseits,
    für alle, die es betrifft:
    Excel 2007 starten, und über das Menü Datei/öffnen/ die entsprechende textbasierte Datei suchen. Hierbei im Excelfenster das Format von "Alle Excel-Dateien" in "Alle Dateien (*.*) ändern. Anschließend werden die gewünschten Dateien im Fenster angezeigt und können importiert werden.


    Viel Erfolg!


    Jürgen

    Zitat

    Original von Weichenschmierer


    [...] Es steht im Bahnhof aber schon so ein Einheitsgebäude (ich glaub' so nennt man die), wie sie für ESTW's üblich sind. [...]


    Hi Weichenschmierer & Co,
    diese Gebäude heissen "Modulgebäude" und beherbergen in aller Regel ein ESTW-A (ausgelagert) und in selteneren Fällen ein ESTW-Z (so genannte Unterzentrale). In noch selteneren Fällen sind diese Gebäude mit durch Rolläden verschliessbaren Fenstern ausgestattet; in diesen Fällen ist ein Notbedienplatz - sofern das ESTW-Z aus einer BZ ferngesteuert wird - ausgerüstet oder aber noch örtlich besetzt.
    Außerdem sind in diesen Modulgebäuden Batterien für die Notstromversorgung sowie die gesamten Bereichsstell- und Achszählrechner untergebracht. Bedienplatzrechner befinden sich ausschließlich dort, wo auch die Bedienplätze eingerichtet sind.


    Viele Grüße aus'm Pott
    Jürgen - ESTW Hagen Hbf - :old: